Herr Cabeo ist Personalfachwirt und seit November 2013 bei START tätig.

Im Interview erläutert er die Besonderheiten der Partnerschaftlichen Ausbildung.

Was ist der wichtigste Aspekt in der Partnerschaftlichen
Ausbildung bei START?

„Für unsere Zielgruppe ist eine enge Betreuung und kontinuierliche Ausbildungsbegleitung wichtig. Wenn Probleme auftreten, müssen wir hinterfragen, wo die Gründe dafür liegen. Wir führen viele Gespräche, damit unsere Auszubildenden ihre Lehre erfolgreich abschließen können.“

Wie wird ein guter Kooperationsbetrieb ausgewählt?
„Es ist entscheidend, dass der Betrieb mit der Partnerschaftlichen Ausbildung erstmalig oder zusätzlich ausbildet. Wir wollen keine bestehenden Ausbildungsplätze finanzieren, sondern neue schaffen. Außerdem achten wir darauf, welchen Ruf das Unternehmen im Umgang mit seinen Auszubildenden hat.“

Warum sollten Unternehmen mit Auszubildenden arbeiten,
die keinen guten Schulabschluss haben?

„Bei diesen jungen Menschen kann sich das Unternehmen sicherer sein, dass er oder sie nach der Ausbildung bleibt. Auszubildende mit höheren Schulabschlüssen nutzen die Ausbildung oft als Sprungbrett, verlassen den Betrieb dann jedoch. So hat das Unternehmen wieder eine leere Werkbank, aber fünf ehemalige Auszubildende an der Technikerschule. Deswegen sagen wir: Lasst euch auf die schulisch Schwächeren ein. Meistens erweisen sie sich als wertvolle Facharbeiter.“